MARKENWISSEN
VON A BIS Z

oder auch kleine Happen für große Taten ;-)
  • 25 Jan

    Customer Journey


    Als Customer Journey – zu deutsch „Reise des Kunden“ - bezeichnet man den Weg, dem ein Kunde über sogenannte Touchpoints folgt, bevor er eine Kaufentscheidung trifft.

    Der Begriff der “Customer Journey” ist für gestandene Marketers längst nichts neues mehr: Konsumenten entscheiden sich in der Regel nicht sofort für den Kauf eines Produktes, nachdem sie zum ersten Mal von diesem erfahren haben. Meist kommen potenzielle Kunden mehrfach mit einem Produkt oder einer Marke in Berührung, bevor sie sich für eine Aktion entscheiden. Diese Berührungspunkte werden “Touchpoints” genannt. Die Customer Journey bildet den Weg über diese Touchpoints ab.

    Es lässt sich – wie bei so vielen Dingen – darüber streiten, in welche Phasen die Customer Journey unterteilt werden kann. Egal, welchem Ansatz man folgt, der Grundgedanke ist stets der gleiche: Es ist davon auszugehen, dass eine Kaufentscheidung in der Regel nicht sofort getroffen wird. Zunächst muss die Zielgruppe auf das Produkt aufmerksam gemacht werden. Im nächsten Schritt soll dann ein Interesse beim Kunden geweckt werden. Zu späterem Zeitpunkt, nachdem einige Informationen aufgenommen werden konnten, die dem Kunden gezielt zugespielt werden, entsteht der Wunsch nach dem Produkt, der im Idealfall schließlich zur Handlung, sprich dem Kauf des Produktes, führt. Man spricht in diesem Fall von Conversion.

    Eine Customer Journey ist abhängig von Produkt und Zielgruppe sowie dem relevanten Marktumfeld einzigartig. Alle Bausteine in der Kommunikation eines Produktes, die den Pfad bilden, der zur Conversion leiten sollten idealerweise aufeinander abgestimmt sein. Damit wir bei der Ausrichtung der Customer Journey nicht im blinden tappen, müssen möglichst viele, objektive Daten gesammelt und ausgewertet werden – um anschließend zielgerichtet die einzelnen Touchpoints möglichst wirksam auszugestalten.

    Dabei muss, je nach Bedarf, auch analysiert werden, in welchem Wirkungszusammenhang sich bestimmte Touchpoints gegenseitig beeinflussen.

    Wollt ihr mehr zum Thema wissen, oder sogar tiefer in die Customer Journey eures eigenen Produktes eintauchen, sprecht uns einfach an.
  • 19 Dez

    Happy new Look!


    Eigentlich bleiben wir ja ganz so, wie Sie uns kennen – Ihre Experten für Brand Building und hochwertige Markenkommunikation, bodenständig und leidenschaftlich wie eh und je.
  • 06 Dez

    Micro Moments


    Klassische Online-Sessions gehören schon lange der Vergangenheit an. Heutzutage lebt man online und plant seine Aufenthalte im Netz nicht mehr. Daraus resultierend stieg auch das Verlangen der User, bei jeder Gelegenheit sofortige Antworten auf kurzfristige Fragen erhalten zu können. „Wie lang muss das Ei doch noch gekocht werden, damit das Eigelb weich bleibt, das Eiweiß aber schon hart ist?“ Smartphone raus und fix gegoogelt.

    Gerade gesehen! Gleich finden! Jetzt haben wollen!

    Es hat sich die Erwartungshaltung etabliert, dass der Smartphonebesitzer nur einen kurzen Griff in die Tasche benötigt, um kurze Bedürfnisse sofort befriedigen zu können. Er möchte das beste, in seiner Nähe, am besten sofort! Diese Micro Moments des kurzen Verlangens gilt es zu identifizieren und zu nutzen. Das geht soweit, dass ein und dieselbe Anfrage unterschiedliche Ergebnisse angezeigt bekommt, da sich die Anfrage nicht in Wortlaut, aber in Uhrzeit und Ort ändert.

    Rezepte oder Restaurants?

    Die Suche „Vietnamesische Spezialitäten“ wird wohl um 13:30Uhr in einiger Entfernung zum Heimatort via Smartphone eher dazu führen, dass dem Suchenden vietnamesische Lieferservices und Restaurants angezeigt werden, während dieselbe Suchanfrage durch das Tablet um 18:15Uhr am Heimatstandort mit hoher Wahrscheinlichkeit Rezeptvorschläge und Kochtipps generiert.

    Die sorgfältige Identifikation von Micro Moments, das Erkennen der digitalen Signale der Zielgruppe und das entsprechende Bedienen der kurzfristigen Customer Needs stellt somit Service und Marketingtool zugleich dar.
  • 08 Nov

    Second Screen


    Second Screen ist der ca. 2010 entstandene Begriff für das Nutzen eines zweiten Bildschirms parallel zum laufenden Fernsehprogramm, wobei dafür in der Regel ein Smartphone oder Tablet genutzt wird. Der User beschafft sich zusätzliche Informationen zum TV-Programm und/oder kommentiert dieses interaktiv mit anderen über WhatsApp, Facebook, Twitter und Co.

    Marketer versuchen dieses Phänomen zu nutzen, indem sie verschiedenste, interaktive Elemente im TV-Programm implementieren. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Augmented Reality Woche bei Galileo auf Prosieben. Augmented Reality, zu Deutsch „erweiterte Realität“, ergänzt in diesem Fall mittels einer App das aktuelle Programm durch zusätzliche Inhalte, wenn man es durch die Kamera des Smartphones betrachtet. So erscheinen plötzlich riesige 3D-Modelle, Infotafeln, Mini-Spiele, oder interaktive Grafiken in unserem Wohnzimmer! Außerdem zeigt einem die App, wer gerade zu sehen ist und welcher Song läuft, wenn das mal keine Magie ist!

    Interessant für die Marketing Branche ist hierbei nicht nur, dass durch den Second Screen eine zweite Werbefläche verfügbar wird, auf der beispielsweise per sponsored content mit dem User kommuniziert werden kann. Der Second Screen stellt außerdem einen weiteren Touchpoint zum Consumer dar, der beim Multi Channel Marketing genutzt wird und dabei für mehr Impressions und eine höhere Frequenz beim User sorgt.

    Es gibt noch viele andere, ganz unterschiedliche Wege das Second Screen Phänomen – was streng genommen längst keins mehr ist – aktiv zu nutzen. Wie bei allen Dingen auf dieser schönen, weiten Welt, scheiden sich auch hier die Geister, ob diese Art Interaktion mit dem laufenden Programm als anstößig oder hilfreich empfunden wird. Eins ist jedoch sicher: Der Second-Screen wird uns noch lange Zeit beschäftigen – im wahrsten Sinne des Wortes.
  • 11 Okt

    Newsjacking


    Newsjacking, vom englischen „to hijack“, zu Deutsch „kapern“, ist die Kunst, zur rechten Zeit genau die Stories zu erkennen, die das Potential zur Schlagzeile haben, noch bevor sie in den Fokus breiter öffentlicher Aufmerksamkeit gelangen, und entsprechend relevanten Content zu liefern. Doch das erfordert nicht nur Reaktionsgeschwindigkeit, sondern auch viel Fingerspitzengefühl.

    Zum einen hat nicht jede Nachricht hat das Potential zur Öffentlichkeitswirksamkeit. Tagtäglich schwirren unzählige Nachrichten, Headlines, Tweets, Hashtags, Kommentare und mehr durch die Medien. Aber schafft es ein Thema, ins Blickfeld der Leser, Zuschauer und Zuhörer zu dringen, kann ein bereits ein kleiner Beitrag für Wogen sorgen. Und plötzlich überschlägt sich die Berichterstattung förmlich und die Reichweite multipliziert sich um ein Vielfaches, denn alle wollen auf dem aktuellsten Stand sein. Um dieses Punkt nicht zu verpassen, müssen Sie permanent die aktuellen Geschehnisse im Auge behalten, um im Fall des Falls schnellstmöglich reagieren zu können, bevor der nächste Hype aufkommt.

    Zum anderen gibt es wichtige Fragen zu klären: Was hat ein Thema überhaupt mit Ihrem Unternehmen zu tun? Inwiefern tangiert es Sie und Ihre Marke oder Ihr Produkt? Wie können Sie sich dazu positionieren und was können Sie beitragen? Was passiert, wenn es sich um ein sensibles Thema handelt – besteht die Gefahr, dass Ihr Content negativ aufgenommen wird?

    Schaffen Sie es dennoch, in der frühen Phase der Berichterstattung, in der Journalisten noch händeringend nach Zusatzinformationen suchen, relevanten Content zu platzieren, wird Ihr Unternehmen Teil der Story – und Sie können sich zurücklehnen und zusehen, wie die Medien Ihre Geschichte weitertragen.

    Das ist Marketing in Echtzeit!
  • 13 Sep

    Marketing Automation


    Nein, Marketing Automation bedeutet nicht, dass Marketing wie verhext ganz von selbst abläuft. Allerdings bezeichnet es eine anteilige Automatisierung, die mit Hilfe von verschiedenen Software-Tools eine noch zielgruppenspezifischere Ansprache ermöglicht und dabei die Durchführung von Kampagnen im Wesentlichen erleichtert.

    Die Möglichkeiten sind umfangreich und vielseitig. Die Distribution zielgruppenspezifischen Contents
    z.B. nach Fokusbranchen oder die passgenaue Ansprache bei situativ variablen Kaufmotivatoren sind möglich.
    Die Bedingungsstränge, die für die Aussteuerung dienen, können ein hohes Maß an Komplexität erreichen.
    So kann in Newslettern nicht nur die Anrede individualisiert, sondern in Abhängigkeit von soziodemographischen Merkmalen, den bisherigen Touchpoints und der Customer-Journey, unterschiedliche Inhalte dargestellt werden, ohne dass ein Praktikant tagelang Listen abarbeitet.

    Stellen Sie sich vor, Ihr Handyvertrag läuft demnächst aus. Aufgrund der gesammelten Daten zu Ihrem Nutzungsverhalten (verbrauchte Datenmenge, Gesprächsdauer, verschickte SMS, Nutzung im Ausland) kann Ihr Mobilfunkanbieter ein sehr detailliertes Kundenprofil von Ihnen erstellen. Marketing Automation übernimmt in diesem Moment die Interpretation dieser Daten und entscheidet, ob Sie beispielsweise preissensitiv oder performanceorientiert sind. Um einem potentiellen Anbieterwechsel vorzubeugen, wird Ihnen etwa 3-5 Monate vor Vertragsende entweder eine Kampagne für einen möglichst günstigen oder möglichst leistungsstarken neuen Tarif ausgeliefert.

    Im weiteren Verlauf ist es sogar möglich, auf Basis der Reaktionen des potentiellen Kunden, einen Vertriebsmitarbeiter in Echtzeit mit sogenannten Sales Signals darauf hinzuweisen, dass eine zeitnahe persönliche Kontaktaufnahme eine erhöhte Chance auf einen Abschluss verspricht.

    Willkommen in der Welt von Big-Data.
  • 06 Jun

    Natur pur: Naturador hält doppelt Einzug bei uns


    Kurz die Augen schließen, richtig durchatmen und beim Blinzeln auf Moos und Pflanzen blicken. Klingt wie bei einem wunderschönen Waldspaziergang. Dachten wir bisher auch. Doch dann lernten wir Naturador kennen und wurden eines Besseren belehrt, denn Moos- und Pflanzenwände halten jetzt Einzug in zahlreiche Büros, auch in unseres. Apropos Einzug: Naturador machte es sich auch in unserem Kundenkreis bequem.
  • 02 Mär

    Hinter den Kulissen: trumedia im „ahochdrei“


    Bekannt unter dem Namen „ahochdrei“ erscheint vierteljährlich das Fachkräftemagazin aus dem Hause A3. Die Augsburger Wirtschaftsförderung berichtet über innovative Unternehmen, interessante Köpfe und zukunftsweisende Ideen in und um Augsburg. Und da wir gleich alle drei Fliegen mit einer Klappe schlagen, waren auch wir in der aktuellen Ausgabe mit dabei.
  • 20 Dez

    Technologiespezialist trifft Kommunikations­profis


    Together ahead – unter diesem Motto hält der Technologieexperte weiterhin an einer erfolgreichen Zusammenarbeit fest. Für die neuen Aufgaben im Bereich Brand-Building lassen wir nun unsere Kreativköpfe und Strategen für Markenentwicklung ans Werk.
  • 07 Dez

    trumedia zeigt "kreative Köpfe" in der AZ-Sonderbeilage


    Der Förderverein Regio Augsburg Wirtschaft GmbH e.V. präsentiert in einer Beilage der Augsburger Allgemeinen, mit immerhin 780.000 Lesern, unter dem Namen „A3“ in regelmäßigem Abstand wichtige Führungspersönlichkeiten aus allen relevanten Wirtschaftsbereichen, sei es produzierendes oder dienstleistendes Gewerbe. Und trumedia steckt mitten drin!
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